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Mehr Optionen im Elterngeld

Mehr Teilzeitmöglichkeiten und der Frühchenmonat machen das Elterngeld flexibler, partnerschaftlicher und einfacher.

Vater backt mit Sohn am Tisch. Sohn rollt Teig aus.

Der neue Gesetzentwurf ermöglicht den Eltern, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. (Quelle: shutterstock)

Mit einem Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett deutliche Verbesserungen im Elterngeld beschlossen. Ziel ist es, Familien mehr zeitliche Freiräume zu verschaffen und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten zwischen den beiden Elternteilen weiter zu unterstützen. Außerdem sollen Eltern besonders früh geborener Kinder stärker unterstützt werden. Eltern und Elterngeldstellen profitieren von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen.

„Fast zwei Millionen Eltern haben das Elterngeld im vergangenen Jahr bezogen. Es ist die bekannteste und beliebteste Familienleistung Deutschlands. Und ohne das Elterngeld wären wir heute nicht da, wo wir sind: mit aktiven Vätern, beruflich engagierten Müttern und familienorientierten Unternehmen“, erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey. Der Gesetzesentwurf enthält verschiedene Bausteine, die das Elterngeld verbessern sollen.

Mehr Teilzeitmöglichkeiten

Die während des Elterngeldbezugs und der Elternzeit zulässige Arbeitszeit wird von 30 auf 32 Wochenstunden – also auf volle vier Arbeitstage – angehoben. Auch der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit beider Eltern unterstützt, kann künftig mit 24 bis 32 Wochenstunden (statt mit bisher 25 bis 30 Wochenstunden) bezogen werden. Auch sonst wird das Elterngeld an vielen Stellen vereinfacht und flexibler gestaltet. Das unterstützt Eltern, einerseits das Familieneinkommen abzusichern und andererseits durch die Teilzeit mehr Zeit für Familie zu haben.

Frühchenmonat

Wird das Kind sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin oder früher geboren, erhalten Eltern einen zusätzlichen Monat Elterngeld, um in dieser herausfordernden Situation mehr Zeit für ihr Kind zu haben. Damit fokussiert das Elterngeld stärker als zuvor den individuellen zeitlichen Bedarf und unterstützt mehr Eltern, sich um ihr Kind in dieser besonderen Lebenssituation zu kümmern.

Einfache Verwaltung und klare Regelungen

Eltern und Verwaltung sollen von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen profitieren. Ein Antragsrecht für Eltern mit geringen selbständigen Nebeneinkünften ermöglicht ihnen künftig eine bessere Berücksichtigung ihrer Einnahmen im Elterngeld.

Mehr zu den Verbesserungen des Elterngelds erfahren Sie in der Pressemitteilung auf der Website des Bundesfamilienministeriums.

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